Magazin "Raiduga" / "Regenbogen"

„Raiduga“ / „Regenbogen“ ist eine der ältesten Literaturzeitschriften Europas. Im nächsten Jahr, 2027, feiert sie ihr 100-jähriges Bestehen. Lange Zeit präsentierte sie ihren Lesern die besten ukrainischen Autoren, die auf Russisch schrieben. Nach Ausbruch des Krieges Russlands gegen die Ukraine veröffentlichte sie jedoch auch auf Ukrainisch. Während der schwierigen Kriegsjahre erschien sie vierteljährlich und verstand sich als eine Art Almanach. Zu den Autoren, die heute auch außerhalb der Ukraine bekannt sind, zählen Andrej Kurkow, Marina und Sergej Djatschenko sowie Anatoli Krym, die in „Raiduga“ ihr Debüt gaben. Prosa von Autoren wie Alexander Wolodarski, Nikolai Chomitsch, Boris Finkelstein, Valentina Aksi, Henry Lion Oldie, Marianna Gontscharowa, Alexander Chrurgin, Alexander Mardan, Alexej Kurilko und Sergej Tscherepanow (um nur einige zu nennen) wurde seither erfolgreich als eigenständige Bücher, auch im Ausland, veröffentlicht. Die Geografie ist hier weit gefasst: die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Griechenland, China, Polen, die Schweiz...

Leser und Literaturkritiker loben die Gedichte in Raiduga gleichermaßen. Zu den regelmäßigen Autoren zählen Alexander Kabanov, Irina Evsa, Mikhail Yudovsky, Irina Ivanchenko und Yuriy Rybchinsky. Raiduga entdeckt jedes Jahr neue Talente. Zuletzt wurden Lina Mikhailova und Vadym Petrasyuk vorgestellt. Seit 2022 thematisiert jede Ausgabe von Raiduga den aktuellen Krieg – die Widerstandsfähigkeit und den Mut der Ukraine und die Gräueltaten von Putins Gefolgschaft.

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