Alexey Voinov ist Schriftsteller und hat unter anderem zur Anthologie „Magischer Realismus“ von Mamleev beigetragen. Als Übersetzer, der als „russische Stimme von Duras und Guibert“ gilt, hat er fast fünfzig Übersetzungen von Besset, Larbaud, Green, Ramus, Crevel, Savitsky, Andrea, Balthus, Pellegrino und anderen veröffentlicht. Nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine verließ er aus Protest Russland. Er lebt und arbeitet in Deutschland, kooperiert mit einem Verlag für Emigranten in Tel Aviv und hat in der „Revue de Belles-Lettres“ in der Schweiz publiziert. Sein Buch „Winter ohne Schnee“, ein Reisebericht über Zeit und Raum des 20. Jahrhunderts, erschien 2025 in Frankreich auf Russisch (Éditions Tougueneff) und Französisch (Éditions du bout de le ville), übersetzt von Guilhem Pousson.
