Anna Narinskaya ist Autorin, Kuratorin, Dokumentarfilmerin und Aktivistin.
In Russland arbeitete sie als Journalistin, Literaturkritikerin und Redakteurin für die Zeitungen Kommersant und Novaya Gazeta.
Als Kuratorin gestaltete sie Ausstellungen in den berühmtesten russischen Museen (Moskauer Museum für Moderne Kunst, Jüdisches Museum, Architekturmuseum etc.) und war Mitbegründerin und Kuratorin des Joseph-Brodsky-Museums in St. Petersburg.
Narinskaya ist die Autorin der Dokumentarfilme „Finde einen Juden: Die Suche nach Identität in der UdSSR“ und „Schere, Stein, Papier: Der Ardis-Verlag und das Schicksal der russischen Literatur“.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verließ sie Russland und lebt heute in Berlin, wo sie für den Tagesspiegel und die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt.
Ihr Stück „Das letzte Wort“, das auf den letzten Gerichtserklärungen russischer politischer Gefangener basiert, feierte im Dezember 2022 im Gorki-Theater in Berlin und im September 2024 im Marylebone Theatre in London Premiere.
Im Jahr 2023 kuratierte sie die Ausstellung „There Are No Such People Here. LGBTQ+ im heutigen Tschetschenien.“ Die Ausstellung wurde im September 2024 auf der Pride Art Berlin und im UN-Büro in Genf gezeigt.
