Viktor Erofeevs neuer Roman ist eine metaphorische Reise in das Herz und Bewusstsein Russlands, wo Krieg und Frieden die Plätze tauschen, wo das Leben einem Kampfeinsatz gleicht und der Tod ein vertrautes, fast alltägliches Ereignis ist, wo sich hinter jeder Seite die Suche nach einer Antwort auf die ewige Frage der „russischen Schuld“ verbirgt.
2. Oktober, Donnerstag 18:00
Bibliothek im Wasserturm
Prenzlauer Allee 227–228, 10405 Berlin
Freier Eintritt
Viktor Erofeev schafft ein fantastisch-metaphorisches Bild von Moskau – einem Stadtorganismus, der denkt, fühlt und atmet und die Weltagenda und das Schicksal Russlands diktiert.
Was ist das Wesen der neuen russischen Barbarei?
Was ist „russischer Wein“?
Hat es jemals russische Geschichte gegeben?
Was ist der russische „Todeshedonismus“?
Sind Veränderungen in Russland möglich oder stirbt hier die Hoffnung zuerst?
Was passiert derzeit mit dem russischen Wort und der russischen Literatur?
Und kann Literatur dazu beitragen, die „Sehnsucht nach einem neuen Gott“ zu stillen?
Wir laden Sie zu einem Gespräch mit einem der markantesten und provokantesten russischsprachigen Gegenwartsautoren ein, bei dem es immer um mehr als nur Literatur geht.
Viktor Jerofejew ist Autor der Bestseller „Russische Schönheit“, „Enzyklopädie der russischen Seele“, „Leben mit einem Idioten“, „Der große Gopnik“ und Initiator des legendären Almanachs „Metropol“ (1979), der die sowjetische Literaturszene auf den Kopf stellte.
Wir warten auf alle!
Beim Treffen können Sie Bücher kaufen und ein Autogramm vom Autor bekommen.
Veranstalter: Online-Buch „Ameise“ https://murawei.de/
und die Berliner Buchmesse für russischsprachige Literatur „Berlin Bebelplatz“ https://bookfair-berlin.de/
