Gedichte aus sich selbst: ein großer Poesieabend / Eröffnung der Berliner Buchmesse / gemeinsam mit dem Medium slova_vne_sedya und dem Projekt OVD-info* [*der Hauptteil des Erlöses wird an OVD-info überwiesen]

Gedichte außer Kontrolle: Ein großer Poesieabend / Eröffnung der Berliner Buchmesse / gemeinsam mit media wordseintretenSie selbst und das OVD-Info-Projekt*
[*der Großteil des Erlöses wird an OVD-info überwiesen]

Drei Jahre schrecklichen Krieges wurden auch zu einer Zeit der Poesie. Lyrik dokumentiert die Zerstörung der Welt und des Menschen oft präziser als Prosa oder Reportagen, vermittelt Schmerz, Angst, Wut, Hilflosigkeit, stellt Diagnosen und fällt Urteile. Und es hilft, ohne Trost zu überleben.

Viele Dichter aus Russland und Belarus wurden gezwungen oder beschlossen, ihre Länder zu verlassen. Unsere Muttersprache verändert sich und löst heute neue Probleme: Sie überwindet Grenzen, kommuniziert miteinander, bewahrt Bedeutungen und beschreibt neue Realitäten. 

Wir haben Autoren aus verschiedenen Ländern und Städten eingeladen, deren Gedichte trotz Grenzen und Entfernungen auf Russisch gelesen und gehört werden. 

Mitveranstalter des Abends ist slova_vne_sebya, Medien über russische Texte und Bücher außerhalb Russlands.

Inhalt des Poesieabends:

Dmitri Vedenjapin

Alexander Delfinov

Yegan Jabbarova

Andrey Ditzel

Demjan Kudrjawzew

Dmitry Kuzmin

Schenja Lavut

Denis Larionow

Daria Ma

Michail Nemzew

Roman Osminkin

Julia Podlubnowa

Aljoscha Prokopiew

Dinara Rasuleva

Dmitri Strozew

Elena Fanaylova

Alja Khajtlina

(geringfügige Änderungen in der Teilnehmerzusammensetzung sind möglich)

Der Großteil des Erlöses des Abends kommt dem Projekt OVD-Info zugute.

Das Projekt bietet aus politischen Gründen verfolgten Menschen Rechtsbeistand, veröffentlicht Nachrichten über Repressionen und unterhält Datenbanken über den Druck der Regierung.

OVD-Info wurde 2011 gegründet und bleibt eine der wichtigsten Informationsquellen zu Menschenrechtsverletzungen in Russland. Laut OVD-Info sitzen knapp 1450 Menschen im Gefängnis, 100 von ihnen haben dank Spenden dauerhaften Rechtsbeistand. 

Die Messe hilft gerne denen, für die das, was in Russland geschieht, nicht die Norm ist, die sich nicht anpassen konnten und wollten und einfach neben dem Krieg leben wollen, Menschen mit Mut und Würde.

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