Dieses Buch handelt von der Gewalt, die Kirchenoberhäupter mit der Rhetorik der „väterlichen Fürsorge“ verschleiern. Andrei Kuraev zeigt, dass in der Geschichte der Orthodoxie sowohl die Rechtfertigung des Glaubenszwangs als auch die Ausübung von Gewalt existierten und dass dies kein zufälliger Ausrutscher, sondern Teil des Systems selbst war. Gleichzeitig ist der Autor, der vor seinem erzwungenen Exil Professor an der Moskauer Theologischen Akademie war, überzeugt, dass selbst innerhalb der orthodoxen Tradition jeder Mensch selbst entscheiden kann, ob er einer „Theologie des Hasses“ folgt oder sich für eine „Theologie der Liebe“ einsetzt.
