3. Mai, 17:00 – 18:00 Uhr
Halle 2
Präsentation der Neuauflage von Daria Serenkos Buch „Mädchen und Institutionen“

In ihrem Buch, das Lyrik und Prosa vereint, spricht die feministische Aktivistin und Schriftstellerin Daria Serenko über Menschen, die traditionell übersehen wurden – Frauen, die in staatlichen Kulturinstitutionen arbeiten. Ihre Stimmen finden in der Neuauflage Gehör, ergänzt durch die Geschichten anderer Mädchen: jener, die aus diesen Institutionen geflohen sind, und jener, die gezwungen sind, in ihnen zu bleiben. 


„Mädchen und Institutionen“ erschien erstmals 2021 im No Kidding Press Verlag und wurde seither in elf Sprachen übersetzt. Die Neuauflage enthält ein Vorwort von einem Mädchen, das ihren Institutionen entwachsen ist, sowie zwei zusätzliche Texte, die nach Kriegsbeginn entstanden sind. Daria Serenko ist eine russische Aktivistin, Schriftstellerin, Künstlerin und Dichterin sowie Mitbegründerin des feministischen Widerstands gegen den Krieg. Neben „Mädchen und Institutionen“ veröffentlichte sie „Stille Mahnwache“ (über einen ihrer bekanntesten Proteste) und „Ich wünsche mir Asche für mein Zuhause“ (eine Autofiktion, die sie während ihrer Haft in einem Internierungslager begann und im erzwungenen Exil vollendete). Daria Serenkos Bücher wurden in dreizehn Sprachen übersetzt.

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