2. Mai, 12:00–13:00 Uhr
Bücherraum in Halle 4
Präsentation der Zeitschrift "Raiduga"/"Regenbogen" (Kiew) – eine der ältesten Literaturzeitschriften Europas

Im Jahr 2027 feiert Raiduga sein 100-jähriges Bestehen. Lange Zeit präsentierte die Zeitschrift ihren Lesern die besten ukrainischen Autoren, die auf Russisch schrieben. Nach Ausbruch des umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine begann sie auch auf Ukrainisch zu publizieren. Während der schwierigen Kriegsjahre erschien sie vierteljährlich und verstand sich als eine Art Almanach.

Zu den Autoren, die heute auch außerhalb der Ukraine bekannt sind, zählen Andrej Kurkow, Marina und Sergej Djatschenko sowie Anatoli Krym, die in Raiduga debütierten. Die Werke der Raiduga-Autoren (Alexander Wolodarski, Nikolai Chomitsch, Boris Finkelstein, Valentina Aksi, Henry Lion Oldie, Marianna Gontscharowa, Alexander Chrurgin, Alexander Mardan, Alexej Kurilko, Sergej Tscherepanow u. a.) wurden seither erfolgreich als Einzelbände in verschiedenen Ländern veröffentlicht: den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Griechenland, China, Polen, der Schweiz und vielen mehr.

Leser und Literaturkritiker loben die Gedichte in Raiduga gleichermaßen. Zu den regelmäßigen Autoren zählen Alexander Kabanov, Irina Evsa, Mikhail Yudovsky, Irina Ivanchenko und Yuriy Rybchinsky. Raiduga entdeckt jedes Jahr neue Talente. Zuletzt wurden Lina Mikhailova und Vadym Petrasyuk vorgestellt. Seit 2022 thematisiert jede Ausgabe von Raiduga den aktuellen Krieg – die Widerstandsfähigkeit und den Mut der Ukraine und die Gräueltaten von Putins Gefolgschaft.

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