Moderatorin des Treffens ist Maria Makeeva.
Die Journalistin Irina Novik stellt ihr erstes Buch „Ich bin eine Deserteurin“ vor.
Dies ist eine Sammlung absolut realer Geschichten von Menschen, die sich weigerten, am russisch-ukrainischen Krieg teilzunehmen.
Dabei handelt es sich um Bürger der Russischen Föderation unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Ansichten, die sich aufgrund der Umstände im Krieg befanden oder nur einen Schritt davon entfernt waren. Doch geleitet von bestimmten und nicht immer übereinstimmenden Erwägungen entschieden sie sich zur Flucht.
Anhand der Erinnerungen und direkten Äußerungen von Deserteuren, für die man manchmal Sympathie und manchmal Feindseligkeit empfindet, kann man die Absurdität, Grausamkeit und absolute Sinnlosigkeit des vom Kreml entfesselten Krieges nachvollziehen.
„Ich bin ein Deserteur“ ist eine tiefgründige und sehr wichtige Studie über menschliche Handlungen und Entscheidungen vor dem Hintergrund tragischer moderner Ereignisse.
Neben dem Autor wird auch einer der Helden des Buches bei dem Treffen anwesend sein – ein ehemaliger russischer Soldat, der vor dem Krieg geflohen ist und heute in Deutschland lebt.
Kommen Sie und sprechen Sie über wichtige Themen:
– Warum ist es notwendig, im Namen russischer Militärangehöriger über den Krieg in der Ukraine zu sprechen?
– Sollte der Westen Deserteuren Asyl gewähren?
– Sind alle russischen Deserteure Helden?
Das Treffen wird im Format einer offenen Diskussion und einer Autogrammstunde am Ende abgehalten.
